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Projektlernen mit SCHOLA-21

Die Reise zum Mond wäre ohne Neugierde, gemeinsame Planung und den Willen vieler Menschen, Ideen umzusetzen und Neues zu wagen, undenkbar gewesen. Ein nicht minder spannendes Projekt ist es, in der Welt von heute zu leben: den persönlichen Lebensweg zu bahnen, einen passenden Beruf oder eine Aufgabe zu finden, die Gesellschaft zu verändern und die Natur zu bewahren. Die Herausforderungen für junge und ältere Generationen sind mannigfaltig. In Projekten stellen sich Kinder schon zur Schulzeit der Verantwortung, die sie spüren. Sind die Projektschritte auch vorgegeben, die Ergebnisse sind offen und oft überraschend. Die gemeinsame Entdeckung neuer Erkenntnisse gehört zu den beglückendsten Erfahrungen im Leben nicht nur von Forschern, sondern auch von Schülerinnen und Schülern. Projektarbeit stärkt daher die Persönlichkeit von Schülerinnen und Schülern. Und sie ist genauso sehr Einzelarbeit wie Gruppenarbeit. Das Programm SCHOLA-21 schafft für Kinder und Jugendliche viele Gelegenheiten, ihre zugleich vertraute und unbekannte Lebenswelt mit neuen Augen zu entdecken.

Punkt 1
SCHOLA-21 erschließt die Erfahrungswelt von Kindern und Jugendlichen

Die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen sind der Blutkreislauf des entdeckenden Lernens. Sie bringen die Kinder in Kontakt mit dem Puls ihrer Zeit. Aus ihren Erfahrungen entspringen die Fragen, die sie wirklich beschäftigen. Authentische Fragen, die in Projekten produktiv werden. Dabei erleben die Kinder, wie Fragen ihnen „Beine machen“. Dann gehen sie raus und lernen ihren eigenen Sinnen zu vertrauen. SCHOLA-21 baut darauf auf, dass

  • Erfahrungen die Grundlage des lebendigen Lernens sind,
  • Neugierde Lernprozesse anschiebt,
  • Fragen produktiv sind und
  • aktivierende Lernmethoden das Interesse steigern.
Punkt 1
SCHOLA-21 will’s wissen

Schon in der Antike wussten Philosophen: das Wissen der Vielen ist anderer Art als das Wissen der Vereinzelten. Und Wissen ohne Erfahrung ist blind. Moderne Wissenschaft setzt zunehmend auf Teamarbeit und interdisziplinären Austausch. Und das Wissen bestimmt in immer mehr Bereichen der Gesellschaft die Wirklichkeit. Kinder wollen was wissen und bei der Arbeit mit SCHOLA-21 lernen sie, wie sie sich gemeinsam Wissen über die Welt aneignen können, denn

  • in Arbeitsgruppen gehen Schülerinnen und Schüler selbständig Fragen nach,
  • sie geben sich selbst Regeln, die gemeinsames Lernen ermöglichen,
  • stärken ihre Unabhängigkeit und übernehmen Verantwortung und
  • erfahren durch die Projektarbeit, dass sie etwas bewirken können (Selbstwirksamkeit).
Punkt 1
SCHOLA-21 begreift Projekte als Prozesse

Projekte und Musik haben etwas gemeinsam: ihre Motive entwickeln sich in der Zeit. Mögen sie mit ihren Themen ganz klein anfangen, im Laufe der Zeit nehmen sie an Umfang und Wirkung zu. SCHOLA-21 führt in fünf Schritten durch alle Projektphasen, von der Vorbereitung bis zur Vorstellung der Ergebnisse als großes Finale. Die Präsentation zum Abschluss des Projektes ist ein Paukenschlag für das Selbstbewusstsein. Schülerinnen und Schüler lernen im Projekt,

  • ein Thema einzugrenzen,
  • Ziele zu formulieren,
  • verbindliche Lernverträge abzuschließen,
  • mit der zur Verfügung stehenden Zeit umzugehen und
  • die eigenen Lernwege zu dokumentieren (Projektportfolio).
Punkt 1
SCHOLA-21 macht Schülerinnen und Schüler zu Regisseuren des eigenen Lernens

Die Wissensgesellschaft macht immer mehr Menschen zu Regisseuren des eigenen Lernens – ein Leben lang. Warum damit nicht gleich in der Schule anfangen und das täglich? Die Lehrerin und der Lehrer kontrollieren lediglich, ob die Darsteller und die Regisseure zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. SCHOLA-21 regt an, die Grenzen von Klassenräumen, Schulgeländen und Stadtgrenzen zu überschreiten. Denn der Drehort des Lernens entscheidet darüber, wie Gelerntes aufgenommen wird. Schülerinnen und Schüler

  • steuern ihre Lernprozesse selbst,
  • finden Antworten in der wirklichen Welt,
  • geben sich gegenseitig Anerkennung und
  • lernen die Lehrerinnen und Lehrer als Berater und Lotsen durch die Wissenschaft zu schätzen.
Punkt 5
SCHOLA-21 verändert die Rolle von Lehrenden

Auch die Lehrer lernen dazu, schreiben sie an ihrer Rolle weiter. Im Kontakt mit Wissenschaftlern, Arbeitgebern, Architekten, Beamten, Künstlern und Menschen aller Couleur erweitern sie wie die Schüler ihren Horizont. Im Kontakt mit außerschulischen Experten ist es ihre Aufgabe zu moderieren und nicht zu belehren. SCHOLA-21 regt die Zusammenarbeit der Lehrkräfte über Fächergrenzen hinweg an - und mit außerschulischen Experten. Die Eigendynamik von Projekten bringt den Deutschlehrer mit dem Mathematiklehrer, den Geschichtslehrer mit dem Biologielehrer ins Gespräch. Denn Wissen überschreitet das Fachwissen. Lehrer erleben sich als

  • Moderatoren,
  • Mentoren,
  • Partner außerschulischer Experten,
  • Lernverstärker.
Punkt 6
SCHOLA-21 modernisiert Unterricht

Gute Projekte sprechen sich in der Schule rum. Sie fordern Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen heraus, sich auf vielschichtige Themen einzulassen, für die es in den Lehrbüchern keine einfachen Musterlösungen gibt. Für Schülerinnen und Schüler mag es aufregend sein zu erleben, wie auch Lehrende zu Lernenden werden. Projektthemen fließen in den Unterricht ein. Klassentüren öffnen sich. SCHOLA-21 gibt Impulse für Teamarbeit und stärkt die Neugierde. Gute Projekte zeichnen sich durch

  • vielschichtige Themen statt Fachdenken,
  • ein Aufbrechen des 45-Minuten-Taktes,
  • die Verzahnung von Vormittag und Nachmittag,
  • einen anderen Umgang zwischen Schülern, Eltern und Lehrern,
  • Teamarbeit und
  • Praxisnähe aus.
Punkt 7
SCHOLA-21 schließt die Schule auf

Im Schulalltag verankerte Projekte verwandeln auch die Schulkultur. Denn Projekte steigern die Aktivität der am Schulleben Beteiligten. Freude ist ein Ausdruck für den erhöhten Energiepegel an lernenden Schulen. Schüler, Eltern, Lehrkräfte, außerschulische Mitarbeiter sehen sich mit anderen Augen. Die Schule einschließlich der „Drehorte“ außerhalb des Schulgeländes wird zum Lernzentrum oder auch zum Kulturzentrum. Typisch für eine nach innen und außen offene Schule ist:

  • ein starkes Gemeinschaftsgefühl aller Akteure,
  • vielfältige Professionen in der Schule,
  • Engagement in der Gemeinde,
  • Kontakt zur Sphäre der Wissenschaft, Kultur und der Arbeitswelt,
  • ein besseres Schulklima und
  • dass sich die Schule selbst als offenes Projekt begreift.
Punkt 8
SCHOLA-21 für sinnvollen Einsatz von Computer und Internet

Computer und Internet sind nützlich als Werkzeuge fürs Lernen. Im Zuge der Projektarbeit mit SCHOLA-21 kommen die Schülerinnen und Schüler mit allen grundlegenden Funktionen des Internets und des Computers in Berührung. Die zugleich spielerische und ernste Beschäftigung mit dem Computer und dem Internet nimmt Angst vor der Technik. SCHOLA-21 ermöglicht Jugendlichen ein Community-Erleben und wird zum virtuellen Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler, die auf der Suche nach Anregungen aus anderen Projekten sind. SCHOLA-21 fördert den sinnvollen Einsatz neuer Medien an Schulen und

  • ermöglicht den Zugriff auf den Projektraum von jedem Ort aus,
  • wird zum Präsentationsraum für Schülerprojekte,
  • unterstützt den Erwerb von Medien- und Methodenkompetenzen,
  • bietet themenzentrierte Foren und projektbezogenen Austausch in Chats und
  • stärkt Jungen und vor allem Mädchen, Selbstvertrauen am Computer zu gewinnen.

Das SCHOLA-21 Handbuch
"Neue Chancen für Projektlernen"

Kann jetzt kostenfrei zugesendet werden. Bitte hier bestellen.

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8 SCOLA-21 Tesen
8 Thesen zur Projektarbeit
Erfahren Sie hier mehr über die Besonderheiten der virtuellen Lernumgebung SCHOLA-21.